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Yoga: Balsam für Körper und Seele

Yoga für Seele und Körper

Yoga (indisch für „Einheit“ bzw. „Harmonie“) beinhaltet verschiedene körperliche und geistige Übungen, mit deren Hilfe Harmonie, Wohlbefinden und Gesundheit erlangt werden sollen. Seine Ursprünge gehen bis ins Jahr 700 vor Christus zurück, als Ureinwohner Indiens Atemübungen zur Meditation einsetzten. Yoga ist jedoch viel mehr als nur eine Sammlung von Übungen, sondern drückt gleichzeitig eine bestimmte Lebenseinstellung aus, deren Ziel darin besteht, das eigene Bewusstsein zu erweitern. In hiesigen Breiten wird Yoga seit etwa 100 Jahren praktiziert. Yogastellungen können körperliche Spannungen lösen und das menschliche Schmerzempfinden senken, indem sich der Übende aktiv auf die Bewegungsabläufe und den Atem konzentriert.

Welche Yogaformen gibt es?

Im Laufe der Jahrhunderte haben sich etwa 280 verschiedene Yogaformen entwickelt, von denen aber nur einige wenige populär wurden. Die Bandbreite reicht dabei von langsamen, meditativen Übungen bis hin zu schnellen Bewegungen, die zu rhythmischer Musik ausgeführt werden. In Deutschland sind Bikram-Yoga und Hatha-Yoga populär. Die Yogaform Hatha erfreut sich in Deutschland größter Beliebtheit, weil eine optimale Harmonie zwischen Körper und Geist im Vordergrund der Übungen steht. Die Sonne (Ha) und der Mond (Tha) sollen darin vereinigt werden, damit der Mensch körperlich und seelisch ins Gleichgewicht kommt. Im Zentrum der Übungen steht eine Vielzahl an Körperhaltungen. Bikram Yoga stammt von dem großen indischen Yogameister Bikram Choudhury, der 24 bekannte Hatha-Übungen mit zwei Atemübungen verknüpfte. Die Abfolge der Übungen ist streng festgelegt, außerdem findet das Training bei einer Temperatur von etwa 38 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 40 Prozent statt. Das schwüle Klima sorgt für starkes Schwitzen und soll den Körper dadurch entgiften. Diese sportliche Yoga-Art stabilisiert die körpereigene Balance und stärkt Ausdauer und Flexibilität.

Welche Yogaform eignet sich für wen am besten?

Prinzipiell können sich Interessierte zwischen der schnelleren Bikra-Form und dem ruhigeren Hatha Yoga entscheiden. Natürlich gibt es noch viele andere Unterkategorien, grundsätzlich sollte aber darüber nachgedacht werden, welches Ziel mit den Yoga-Übungen verfolgt wird. Stehen Entspannung, Stressbewältigung und Meditation im Fokus der Bemühungen, eignen sich alle langsamen und ruhigen Yogaformen, die häufig auch zuhause durchgeführt werden können, wenn ein entsprechendes Buch oder eine CD zur Hilfe genommen wird. Bikram Yoga und alle anderen schnellen Yogaformen zielen nicht auf Entspannung, sondern auf den sportlichen Aspekt ab. Entgiftung, Entsäuerung, Ausdauer und Muskelaufbau sind mögliche Intentionen dieser zweiten Form. Im Allgemeinen hat Yoga jedoch einen positiven Effekt auf den Organismus und kann selbst bei Bluthochdruckpatienten für eine Besserung des Befindens sorgen

Der Anti Aging Effekt

Yoga soll die körpereigenen Hormone wieder in Balance bringen und den im Alter langsamer werdenden Stoffwechsel anregen. Ein hormonelles Gleichgewicht ist Grundvoraussetzung für ein gesundes und strahlendes Aussehen, so dass langfristig alle Körperfunktionen verbessert werden können. Es gibt dafür spezielle Yoga Übungen, die besonders ausgleichend und anregend auf die Hormondrüsen des Körpers wirken. Vor allem in den Wechseljahren kann der durcheinander geratene Stoffwechsel mit Yoga Übungen normalisiert werden.

Yoga für Anfänger: die ersten Gehversuche

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Yoga zu erlernen. Einfache Übungen für Einsteiger sind kostenlos im Internet erhältlich und können leicht zuhause nachgemacht werden. Für Selbstlerner eignen sich aber auch Bücher mit integrierter CD sowie Lernvideos, die einen soliden Einstieg in die Thematik vermitteln. Wer den Austausch mit anderen Menschen schätzt, sollte sich zu einem Yoga-Kurs anmelden.
Mehr Information rund ums Yoga erhalten Sie beispielsweise auch auf Madame.de.