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Weizengras: die grüne Kraft

Weizengras

Als Weizengras werden die besonders jungen, noch grünen Triebe des Weizen bezeichnet. In der Nahrungsergänzung wird es aufgrund seiner unglaublich hohen Konzentration an zahlreichen Vitaminen, Mineralien, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffe auch als „Superfood“ bezeichnet. Das Gras wird in der Landwirtschaft vor allem von Biobauern als Energie- und Futterpflanze kultiviert. Es kann aber auch zu Hause angebaut werden. Das frische Gras gedeiht auf der Fensterbank und kann ab einer Höhe von 10 Zentimetern geerntet werden.

Was enthält Weizengras?

Dem jungen Weizen wird eine positive Wirkung auf die Gesundheit nachgesagt. Er hat eine hohe Konzentration an Vitamin C (etwa das 60-fache einer Orange) und Vitamin E (etwa das 50-fache von Spinat) und schlägt auch die bekannten Eisen- und Magnesium-Lieferanten Spinat und Bananen in ihrem Gehalt um das Fünffache. Wertvoll ist auch das Chlorophyll, das „grüne Pflanzenblut“, welches vom bekannten Schweizer Arzt Dr. Bircher auch als „konzentrierter Sonnenschein“ bezeichnet wurde. Weizengras ist außerdem eine wichtige Quelle von Kalzium und Eiweiß sowie essenziellen Aminosäuren und enthält Lutein, Vitamin K, B-Vitamine, Zink, Kupfer, Mangan und Selen. Im Gegensatz zum ausgewachsenen Weizen enthält das junge Gras noch kein Gluten, weshalb es auch für Menschen geeignet ist, die unter Zöliakie leiden.

Warum ist Weizengras gesund?

Forscher haben insgesamt über 100 Inhaltsstoffe identifiziert, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Durch die hohe Konzentration an Vitaminen enthält der junge Weizen Antioxidantien, die gegen freie Radikale im Körper wirken, die für den Alterungsprozess verantwortlich sind. Daher wird das Gras im Bereich Anti-Aging gern eingesetzt. Das geballte Chlorophyll im Weizengras soll entschlacken, entgiften und das Krebsrisiko mindern. Das zu 21% enthaltene Eiweiß liefert Bausteine für den Muskelaufbau. Die Spurenelemente Zink, Selen, Kupfer und Mangan spielen wie die Vitamine als Radikalfänger sowie beim Enzymaufbau eine Rolle. Lutein stammt aus der Familie der Carotinoide, die für ihre positiven Auswirkungen auf die Sehfähigkeit bekannt sind.

Ist die Einnahme von Weizengras oder Weizengraspulver mit Risiken verbunden?

Weizengraspulver, -saft, etc. sind natürliche Wirkstoffe, die keinerlei chemische Zusatzstoffe enthalten und daher auch frei von Nebenwirkungen sind. Allerdings sollte die Verdauung zunächst schrittweise an den Saft oder das Pulver gewöhnt werden. Um Magenschmerzen und Übelkeit zu vermeiden, sollte zuerst nur ein Esslöffel Saft oder eine Messerspitze Pulver pro Tag eingenommen werden.

Wie nehme ich Weizengras zu mir?

Das Gras sollte nicht roh verzehrt, sondern am besten entsaftet werden. Als Alternative zum Weizengrassaft werden die Wirkstoffe in Drogeriemärkten oder im Online-Handel auch als Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Pulverform angeboten. Bei guter Verträglichkeit des Extrakts ist ein gestrichener Teelöffel Pulver pro Tag oder ein Schnapsglas („Shot“) Weizengrassaft eine geeignete Menge.