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Was hilft gegen chronische Müdigkeit?

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Jeder kennt das Gefühl, müde zu sein und einfach nur ins Bett zu wollen. Bei manchen Menschen ist dieser Zustand aber dauerhaft vorhanden: Chronische Müdigkeit kann sich zu einer ernsthaften Erkrankung entwickeln, die das Wohlbefinden des Betroffenen deutlich einschränken kann.

Einfach nur erschöpft oder chronisch müde?

Nach einer zu kurzen Nacht oder infolge eines grippalen Infekts stellt sich schnell eine bleierne Müdigkeit ein. Diese lässt sich aber meist mit ausreichend Schlaf und einer vitaminreichen Ernährung schnell wieder vertreiben. Wenn man über einen längeren Zeitraum ständig müde ist und dies auf keinen direkten Auslöser zurückzuführen ist, sprechen Experten von einem chronischen Zustand. Der Unterschied zu einer durchaus normalen Müdigkeit liegt in erster Linie in der Dauer der Ermüdungserscheinungen – genügen auch längere Schlafphasen über mehrere Wochen nicht, um den gewünschten Zustand wiederherzustellen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen.

Müdigkeit: ein Warnsignal des Körpers

Grundsätzlich ist Müdigkeit eine normale Schutzreaktion des Körpers, um uns zu zeigen, dass etwas nicht stimmt und der Organismus etwa zu wenig Schlaf oder nicht genügend Vitamine und Nährstoffe bekommt. Länger andauernde Erschöpfungszustände deuten also darauf hin, dass etwas im Leben des Betroffenen verändert werden muss. Zunächst muss aber die individuelle Ursache für die Beschwerden erkannt werden.

Stress und Krankheiten als Ursache für chronische Müdigkeit

Oftmals steckt hinter chronischen Erschöpfungszuständen in erster Linie ein ebenso chronischer Schlafmangel. Das muss nicht immer bedeuten, dass der Betroffene bewusst auf Schlaf verzichtet – auch Schlafstörungen oder ein häufiges Aufwachen in der Nacht können dazu beitragen, dass die Nachtruhe wenig erholsam ist. Unter anderem kann dafür beruflicher oder privater Stress verantwortlich sein. Auch eine falsche Ernährung kann das Wohlbefinden und die Aktivität negativ beeinflussen. Eine fettreiche und zuckerhaltige Ernährung ohne frisches Obst und Gemüse führt nicht selten zu einem Vitaminmangel – eine Folge davon ist chronische Müdigkeit, denn der Organismus bekommt nicht alle Nährstoffe, die er für eine einwandfreie Funktion benötigt. Nicht zuletzt können auch zahlreiche Erkrankungen für einen dauerhaft müden und erschöpften Zustand sorgen. Dazu zählen harmlose Krankheiten wie die bereits erwähnte Erkältung, aber auch diverse Allergien, Eisenmangel, Burnout, Stoffwechselerkrankungen und auch lebensbedrohliche Krankheiten wie Krebs können chronische Müdigkeit verursachen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, einen Arzt zu konsultieren.

Mit Sport, Schlaf und Vitaminen gegen chronische Müdigkeit

Ist chronische Müdigkeit vornehmlich auf eine falsche Ernährung zurückzuführen, sollte diese konsequent umgestellt werden. Durch den Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Koffein und den regelmäßigen Verzehr von Obst, Gemüse und proteinreichen sowie kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln ist der Organismus optimal versorgt. Ausreichend Schlaf und Stressreduktion wirken dabei unterstützend. Da in der heutigen Zeit auch nicht selten Bewegungsmangel herrscht, kann Sport dabei helfen, die Abwehrkräfte und auch das Herz sowie den Kreislauf zu stärken. Gepaart mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 – 2 l am Tag lässt sich die Müdigkeit oftmals bereits mit diesen einfachen Mitteln vertreiben.

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