News Ticker

Magnesium: das leistungsstarke Mineral für Gesundheit und Haut

Magnesium

Magnesium ist ein Mineral und einer der bedeutendsten Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt. Es ist an zahlreichen lebenswichtigen Prozessen im Organismus beteiligt. Der Körper selbst kann es nicht produzieren, sodass es über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden muss. Eine mangelnde Einnahme des Minerals kann einige körperliche Beschwerden nach sich ziehen.

Der gute Geist des menschlichen Körpers

Magnesium nimmt Einfluss auf zahlreiche Körperprozesse, die das Wohlbefinden und die Gesundheit erhalten. Es sitzt zum größten Teil in der Skelettmuskulatur sowie den Knochen und unterstützt deren Festigkeit. Zugleich kurbelt der Nährstoff den Stoffwechsel und damit die Fettverbrennung an. Er aktiviert rund 300 Enzyme und hilft der Muskulatur, sich zu entspannen. Auch zu einem intakten Immunsystem trägt er bei. Nicht zu unterschätzen ist seine Wirkung auf die Haut, denn dank seiner antioxidativen Eigenschaften kann es dabei helfen, die Faltenbildung zu minimieren. Eine wissenschaftliche Untersuchung des „American Journal of Clinical Nutrition” aus dem Jahr 2007 weist darauf hin, dass der Nährstoff in der Lage ist, bestimmte Entzündungen zu hemmen, zu denen unter anderem bakteriell verursachte Akne gehört.

Hinter vielen Beschwerden kann ein Magnesiummangel stecken

Berühmt-berüchtigt sind Magnesiummangelerscheinungen wie Krämpfe der Muskulatur, Müdigkeit und Durchfall. Auch Nervosität und Herzrasen können auf einen zu niedrigen Anteil dieses Nährstoffs im Organismus hinweisen. Weniger bekannt ist, dass eine stete Unterversorgung zu einer Neigung zu Hautekzemen führen kann. Dies begründet sich durch einen Histaminüberschuss, der rote Flecken provoziert. Die unteren Hautschichten verlieren zunehmend an Feuchtigkeit sowie Elastizität, wodurch sie anfälliger für Entzündungen werden. Für eine schöne Haut ist der Nährstoff somit essenziell.

Viele Personengruppen haben einen erhöhten Magnesiumbedarf

Einige Personengruppen sollten ein erhöhtes Maß an Magnesium aufnehmen. Dazu zählen vor allem Menschen mit starken Aufnahmestörungen im Magen-Darm-Trakt und Alkoholiker. Wer Medikamente zur Entwässerung einnimmt oder viel schweißtreibenden Sport treibt, verliert ebenfalls übermäßig viel Magnesium. Doch auch hormonelle Störungen wie Diabetes und eine Schulddrüsenüberfunktion können einen Magnesiummangel verursachen. Zudem haben Schwangere und stark gestresste Menschen einen erhöhten Bedarf.

In diesen Lebensmitteln steckt viel Magnesium

Einige Nahrungsmittel weisen einen besonders hohen Magnesiumwert auf. Dazu zählen zum Beispiel Naturreis, Sojabohnen, Geflügel und Haferflocken. Auch hochwertige Vollkornprodukte besitzen mehr als 100 mg des Nährstoffs auf 100 Gramm des jeweiligen Nahrungsmittels. Weitere Magnesiumlieferanten sind Linsen, grüner Salat und Mais.

Ein Zuviel an Magnesium ist kaum möglich

Eine Magnesiumüberdosierung tritt äußerst selten auf. Sie ist in der Regel nicht gefährlich, da der Körper den Überschuss einfach ausscheidet. Teilweise macht sich dies durch weicheren Stuhl oder Durchfall bemerkbar. Personen mit einer herabgesetzten Nierenfunktion können jedoch an einer Magnesiumüberdosierung leiden. Diese zeigt sich durch Erbrechen, Müdigkeit bis hin zu einem Blutdruckabfall.