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Schlank und gesund mit intermittierendem Fasten

Intermittierendes Fasten

Das intermittierende Fasten ist keine Fastenkur an sich, sondern der regelmäßige Wechsel zwischen normaler Nahrungsaufnahme und komplettem Verzicht. Das Ziel ist ein Gewichtsverlust wie bei einer gewöhnlichen Diät. Der große Vorteil soll darin liegen, dass alles gegessen werden kann, ohne dass auf spezielle Speisen oder Getränke verzichtet werden muss.

Wie funktioniert diese Methode?

Die Anwendung dieser speziellen Fastenmethode ist sehr einfach und fußt auf dem Prinzip des zeitweiligen Nahrungsverzichts. In der Praxis erfreuen sich besonders zwei Methoden großer Beliebtheit. Die erste Möglichkeit, intermittierend zu fasten, besteht darin, einen oder zwei Fastentage pro Woche einzulegen. Effizienter wird es, wenn im 24-stündigen Wechsel gefastet bzw. gegessen wird. An Fastentagen darf man keine kalorienhaltigen Getränke zu sich nehmen. Wasser und Tee ohne Süßungsmittel dienen dabei als Grundlage. Die zweite Methode besagt, täglich zu fasten – allerdings nur zu bestimmten Tageszeiten. Über 16, 18 oder 20 Stunden sollte nichts gegessen werden. Die zweite Variante ist für Einsteiger leichter zu realisieren, weil die Nahrungszufuhr nicht für ganze 24 Stunden gekappt werden muss.

Hat das intermittierende Fasten gesundheitliche Vorteile?

Diese Methode bietet gleich mehrere Vorteile: Entzündungsprozesse können reduziert werden, Cholesterinwerte im Blut können sich normalisieren und die Fettverbrennung kann gesteigert werden. Als schonende Methode ist diese Form des Abnehmens durchaus geeignet, jedoch sollte sich der Körper erst langsam an den Verzicht gewöhnen. In der heutigen Zeit erscheint Verzicht etwas Unnatürliches zu sein, allerdings ist unser Körper noch auf frühere Zeiten eingestellt, als Nahrung nicht allgegenwärtig und der Hunger unser ständiger Begleiter war. Das Fehlen von Nahrung macht Menschen robuster, weil der Körper seine Kräfte mobilisiert. Dass er dabei Fett verbrennt, um Energie herzustellen, ist heutzutage ein erwünschter Nebeneffekt. Die Verdauung entzieht dem Körper ebenfalls Ressourcen, sodass eine Fastenkur durchaus zu einem Wohlgefühl und körperlicher Frische führen kann. Insgesamt kann beim Fasten die Anfälligkeit gegenüber verschiedenen Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen sinken.

In welchem Intervall sollte gefastet werden?

Das richtige Intervall muss beim intermittierenden Fasten von jeder Person selbst bestimmt werden. Es empfiehlt sich, mit 16 Stunden pro Tag anzufangen. 7-8 Stunden werden davon bereits durch den Schlaf abgedeckt, sodass der Einstieg nicht schwer fallen dürfte. Anschließend kann der Rhythmus auf bis zu 20 Stunden täglich ausgedehnt werden.

Was darf an den Fastentagen gegessen werden und was nicht?

Das Prinzip des intermittierenden Fastens besagt, dass nichts gegessen werden darf. Als Getränke kommen nur ungesüßter Tee und Wasser in Frage. Fällt es anfangs schwer, die Diät durchzuhalten, können mageres Fleisch sowie Fisch in Betracht gezogen werden, als Beilage eignet sich Reis. Generell sollte das Prinzip beherzigt werden, komplett auf das Essen zu verzichten, weil die Abnehmtipps ansonsten nicht greifen können. Bis auf die üblichen Empfehlungen, sich gesund zu ernähren, gibt es keine Einschränkungen. Generell sollten fetthaltige Speisen auf ein Minimum reduziert werden. Eine gesunde und vollwertige Kost ist Voraussetzung für gesundes Abnehmen und eine nachhaltige Diät. Ebenfalls sollte auf raffinierten Zucker verzichtet und nicht zu spät gegessen werden. Ideal sind leichte Speisen wie beispielsweise Fisch, Fleischfilets sowie Obst und Gemüse. Gesunde Ernährung ist nur durch einen ausgeglichenen Speiseplan möglich.

Wer darf nicht fasten?

Diabetiker, Nierenpatienten, Schilddrüsenkranke, Leberpatienten und Menschen mit Depressionen dürfen nicht intermittierend fasten. Bei Frauen, die eine Radikaldiät machen oder magersüchtig sind, wurden Zyklusstörungen beobachtet. Ist ein Kinderwunsch vorhanden, sollte vor Diätbeginn mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden.