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Alterungsprozesse der Haut – unvermeidlich, aber kontrollierbar

Alterungsprozesse der Haut – unvermeidlich, aber kontrollierbar

Hautalterung ist ein Thema, das jeden betrifft und viele beschäftigt. Warum sich manche mit 70 Jahren noch „gut gehalten haben“ und andere bereits mit 35 viele Falten haben, lässt sich nicht pauschal erklären. Eines ist sicher: Der Alterungsprozess der Haut lässt sich nicht vermeiden, aber zumindest ein wenig verlangsamen. Ebenso wie die anderen Organe im menschlichen Körper altert auch die Haut. Dieser Prozess startet strenggenommen bereits bei der Geburt und schreitet immer weiter fort.

Die Hautalterung liegt in den Genen

Anfangs ist die Haut noch vital und frisch. Sie kann viel Wasser speichern und bleibt auch dort ohne Falten, wo sie sich viel bewegt. Etwa alle 27 Tage erneuert sich die oberste der drei Hautschichten, die Epidermis. Unter ihr befindet sich die Lederhaut mit ihren Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Duftdrüsen. Ein Netz aus Collagenfasern und Elastin macht sie geschmeidig, erlaubt die Wasserspeicherung und eine hohe Stabilität. Die unterste der drei Hautschichten ist das Unterhautfettgewebe, welches auch zur Wasserspeicherung dient. Mit den Jahren verändern sich allerdings die Hautschichten und verursachen schließlich die Faltenbildung.

Verminderte Feuchtigkeitsspeicherung sorgt für Falten

Der sichtbare Alterungsprozess der Haut startet mit der Abnahme von Kollagenfasern und elastischen Fasern. Wenn weniger von ihnen vorhanden sind, kann weniger Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden. Sie verliert an Spannkraft und beginnt zu schrumpfen. Im Gesicht zeigen sich die ersten Falten als Zeugen der täglichen Mimik. Zugleich verringert sich die Anzahl an Blutgefäßen, wodurch die Blutversorgung der Haut abnimmt. Mit steigendem Alter wird sie trockener und dünner. Vor allem im Bereich des Munds und der Augen fällt sie ein. Auch Pigmentablagerungen begleiten den Alterungsprozess. Durch sie entstehen die bekannten Altersflecken.

Beschleuniger der Hautalterung

Der Alterungsprozess der Haut ist von Person zu Person verschieden. Gene haben gewiss einen Anteil daran, doch einen besonders großen Einfluss auf den Alterungsprozess der Haut hat der Lebensstil. So gibt es bestimmte No-Gos für die Haut: Sehr negativ wirkt sich Nikotin aus, wie Studien immer wieder belegen. Verstärkt wirkt dieser Effekt des Nikotins bei Frauen, da die Giftstoffe der Zigarette in den Östrogenspiegel eingreifen. Auch Alkohol kann die Faltenbildung vorantreiben. Um bis zu 80 % schneller altert die Haut, wenn sie häufig UV-Strahlung ausgesetzt ist.

Der Haut Gutes tun

Der Alterungsprozess der Haut lässt sich durch eine bewusste Lebensweise verlangsamen. Dies gelingt zu einem durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Nimmt man ausreichend Flüssigkeit durch das Trinken von Wasser oder ungesüßten Tees auf, können die Kollagenfasern genug Feuchtigkeit speichern. Sport und ein natürliches Raumklima straffen die Hautfasern. Eine ausreichende Menge an Schlaf und die Vermeidung von übermäßigem Stress sind ebenfalls essentiell. Die regelmäßige und frühzeitige Anwendung von Anti-Aging-Präparaten kann die Verlangsamung des Hautalterungsprozesses unterstützen.