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Erholsamer Schlaf: Tipps und Empfehlungen

Erholsamer Schlaf
Die Hektik des Alltags und ein Leben entgegen dem Naturrythmus bleiben nicht ohne Auswirkungen auf unsere Erholungsfähigkeit. So machen Stress, Sorgen und Grübeln oft auch vor dem Schlafzimmer nicht halt. Die erfreuliche Nachricht ist: Es gibt wirkungsvolle Maßnahmen, mit denen man einen erholsamen Schlaf gut unterstützen kann.

Besser schlafen – bessere Regeneration für Körper und Geist

Nachts kann der Körper Schäden reparieren, die tagsüber an den Zellen entstehen. Während die Muskeln entspannen, werden Wachstumshormone ausgeschüttet. Das Immunsystem arbeitet jetzt auf Hochtouren. Es informiert die Zellen des Immunsystems, die die Immunantwort des Körpers auf schädigende Substanzen speichern. Deshalb kann gesunder Schlaf ein echtes Anti-Aging-Mittel sein. Auch das Gehirn ist aktiv. In Träumen werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Neue Erkenntnisse werden im Langzeitgedächtnis abgespeichert: Nur wer ausreichend schläft, kann gut lernen. Weil während des Schlafens der Appetit vermindert ist, kann eine Schlafstörung zu vermehrtem Appetit und Übergewicht führen.

So viel Ruhe muss sein

Das Schlafen verläuft in Phasen, die der Mensch vier bis fünf Mal pro Nacht durchläuft. Dabei scheinen die ersten drei Phasen am wichtigsten zu sein. Das individuelle Schlafbedürfnis ist sehr unterschiedlich, im Durschnitt geht man bei Erwachsenen von 7,5 Stunden aus. Weniger als 4 bis 5 Stunden sind in den wenigsten Fällen ausreichend.

Optimale Bedingungen im Schlafraum schaffen

Abends, wenn wir müde werden, sinkt die Körpertemperatur. Während die Bettdecke den Körper warmhält, sollte die Temperatur des Schlafraums eher niedrig bleiben, damit der Körper die Wärme selbst regeln kann und Schwitzen vermieden wird. Wichtig ist auch eine gute Verdunklungsmöglichkeit, denn das schlaffördernde Hormon Melatonin wird nur im Dunkeln produziert. Alles, was die Ruhe stören könnte, was Sorgen und Stress auslöst, sollte möglichst aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Deshalb gehören Handys, Fernseher und Computer nicht neben das Bett. Ein kleiner Zettel und ein Stift können dagegen hilfreich sein, wenn die Gedanken zu kreisen beginnen. Hier können sie niedergeschrieben und losgelassen werden.

Schlafvorbereitung, Rituale und Rhythmen

Wenn man vor dem Schlafengehen immer die gleichen Dinge erledigt, stellt sich der Körper mit der Zeit auf diesen Rhythmus ein. Während fettreiches und schwer verdauliches Essen die nächtliche Erholung stören kann, ist ein Glas warme Milch mit Honig oftmals hilfreich. Zwischen der Abendmahlzeit und der Nachtruhe empfehlen Experten, eine Pause von ca. vier Stunden einzuhalten. Wer regelmäßig zur gleichen Zeit aufsteht, die Abweichungen sollten nicht mehr als eine Stunde betragen, ist abends auch meistens zur passenden Zeit müde und schläft dann besser.