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Die 10 besten Tipps gegen Cellulite

Anti Cellulite Tipps

Fast jede Frau macht irgendwann Bekanntschaft mit den ungeliebten Dellen. Sie entstehen durch Unterhautfettgewebe, das sich durch die Zellstruktur drückt. Schuld ist das weibliche Bindegewebe: Es handelt sich um eine physiologische Bindegewebsschwäche. Daher: Keine Panik, wenn die typischen Dellen auftreten, eigentlich ist das ganz normal. Trotzdem will natürlich niemand Cellulite haben. Die gute Nachricht ist: Gegen Cellulite kann man vorgehen!

1. Kardiotraining

Die effektivste Methode, Cellulite auch im ausgeprägten Stadium zu bekämpfen und ihrer (erneuten) Entstehung vorzubeugen, ist Ausdauersport – und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Eine Gewichtsreduktion ist nicht unbedingt erforderlich, um den Dellen in der Haut den Kampf anzusagen, kann aber eine erfreuliche Nebenwirkung darstellen, wenn Sie regelmäßig Kardiotraining in Ihren Alltag integrieren. Besonders geeignet sind Sportarten, die Po und Beine beanspruchen – diese Zonen sind besonders häufig betroffen. Joggen und Radfahren sind perfekt dafür geeignet, das Bindegewebe zu straffen.

2. Wasser trinken

Unser Körper besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Es erhält die Spannkraft der Haut und die Elastizität der Gewebestruktur. Von Cellulite sind Frauen unabhängig von ihrem Alter oder Körpergewicht betroffen, schlanke Frauen ebenso häufig wie mollige. Wenn das Gewebe nicht mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird, kann sich Unterhaut-Fettgewebe nach oben drücken. 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich zu trinken, hält die Wasserdepots in der Haut gut gefüllt und hilft so, Cellulite vorzubeugen.

3. Lecithin

Lecithin ist ein wichtiger Zellbaustein, der dafür sorgt, die Haut straff und elastisch zu halten. Es ist in manchen Lebensmitteln in großer Menge enthalten, die daher auf dem Speiseplan nicht fehlen sollten: Eier, Äpfel, Soja, Spinat, Blumenkohl, Erdnüsse und Eisbergsalat können helfen, das Bindegewebe zu stärken. Wer sich ausgewogen ernährt und täglich auf ausreichende Lecithin-Zufuhr achtet, versorgt die Haut optimal. Alternativ ist Lecithin auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.

4. Proteine

Eiweiß ist notwendig, um die Synthese von Collagen und Elastin in der Haut zu ermöglichen. Mit ihnen kann somit das Bindegewebe gestärkt werden. Beide Stoffe werden vom Körper selbst hergestellt. Eine eiweißreiche Ernährung kann also helfen, Cellulite in Schach zu halten. Mageres Fleisch wie Hähnchen und Pute, Nüsse und (fettarme) Milch sind empfehlenswerte Proteinquellen. Sie können mit ihren Zellbausteinen für eine optimale Versorgung der Haut und damit für ein straffes Hautbild sorgen.

5. Anti Cellulite Creme

Es gibt so viele verschiedene Kosmetikprodukte, dass die Auswahl hier nicht leicht fällt. Wichtig ist nicht so sehr der Preis oder die Marke des Produkts. Damit die Cellulite Creme wirksam ist, kommt es darauf an, dass sie die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt. Auch die Durchblutung der Haut an Po und den Oberschenkeln sollte angeregt werden, beispielsweise durch ein regelmäßiges Peeling. Bewährt haben sich Peelings mit Koffein, die den Zellstoffwechsel ankurbeln und die Haut optimal aufnahmefähig für die anschließende Feuchtigkeitspflege machen.

6. Treppensteigen

Bewegung als wirksames Anti Cellulite Mittel kann gar nicht stark genug betont werden. Um regelmäßig am Ball zu bleiben, hilft es, Bewegung nicht nur als Sport zu betrachten, sondern in den Alltag zu integrieren: Steigen Sie jedes Mal die Treppe hinauf, statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu nehmen. So bekämpfen Sie Cellulite am Po und den Oberschenkeln wortwörtlich im Vorübergehen.

7. DHA – Omega-3-Fettsäuren

Ungesättigte Fettsäuren helfen der Haut, Zellschäden zu reparieren. Reich an ungesättigten Fettsäuren ist zum Beispiel fetter Seefisch wie Lachs. Dieser sollte einmal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Diese „guten Fette“ fördern die Bildung fester Hautstruktur. Aber Achtung – Fett ist nicht gleich Fett. Gesund sind die als DHA oder Omega-3-Fettsäuren bekannten mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Anderen Fetten sollten Sie lieber aus dem Weg gehen.

8. Wenig tierische Fette

Gesättigte oder mehrfach gesättigte Fettsäuren sollten vermieden werden. Diese finden sich in Fleisch, Milch und fetthaltigen Milchprodukten wie Butter und Käse. Jene Lebensmittel sollten daher nur in kleinen Mengen verzehrt werden. Sie fördern die Bildung von Fettgewebe und vermehren die weichen Hautstrukturen. Das bedeutet nicht unbedingt Verzicht auf den geliebten Kuchen. Besser ist es aber, kleine Sünden selbst herzustellen und bei der Auswahl der Zutaten und bei der Zubereitung auf fettarme Alternativen zu achten, zum Beispiel Soja statt Sahne.

9. Bindegewebsmassage

Regelmäßige Massage kann dabei helfen, Cellulite zu bekämpfen, da sie die Durchblutung anregt und das Bindegewebe stärken kann. Besonders wirksam zur Verbesserung des Hautbildes ist eine Lymphdrainage, die hilft, eingelagerte Gewebeflüssigkeit abzubauen. In die tägliche Routine kann die Bindegewebsmassage zum Beispiel mit einem Luffa-Schwamm und einem Duschpeeling integriert werden. Gut bewährt hat sich auch die Zupfmassage betroffener Partien. Ein regelmäßiger Besuch bei der Kosmetikerin zur Lymphdrainage stellt die optimale Ergänzung dar.

10. Obst und Gemüse

Auch wenn man hier vermeintlich nichts falsch machen kann: Manche Obst- und Gemüsesorten sind deutlich besser als andere! Zum Beispiel Bananen oder Avocados sollten aufgrund ihres hohen Fett- und Zuckeranteils nur in Maßen gegessen werden. Sellerie, Orangen, Grapefruit, Pfirsiche und Pflaumen dagegen sind reich an Antioxidantien, enthalten viele Ballaststoffe und Wasser – alles, was die Haut braucht, um sich zu regenerieren.

Informationen zu Cellulite und Maßnahmen gegen Cellulite finden Sie auch unter Madame.de.