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Lymphdrainage & Co.: Tipps gegen Cellulite

Anti Cellulite Behandlung

Cellulite (Dermopanniculosis deformans), im Volksmund auch Orangenhaut genannt, ist eine anlagebedingte, nicht entzündliche Veränderung des Bindegewebes. Mehr als 80 Prozent aller Frauen leiden in Deutschland an dem kosmetisch störenden Erscheinungsbild. Dabei bilden sich vor allem an Oberschenkeln, Bauch und Oberarmen unschöne Dellen, da sich hier das Unterhautfettgewebe durch das schwächer werdende Bindegewebe schiebt.  Etwa 6 Milliarden US-Dollar werden nach Schätzungen der Kosmetikindustrie weltweit für Anti-Cellulite-Präparate ausgegeben.

Was hilft gegen Cellulite?

Tatsache ist, ein Universalheilmittel mit gegen Cellulite gibt es nicht. Laut Stiftung Warentest 2009 schnitten 10 getestete Anti Cellulite Produkte mit unbefriedigenden Ergebnissen ab. Ein aktives, diszipliniert ausgeführtes und ganzheitliches Maßnahmenprogramm aus bewusster Ernährung, sanften Bewegungssportarten an der frischen Luft und kosmetischer Cellulite Behandlung mildert jedoch die optische Ausprägung und damit deren Schweregrad. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl geeigneter apparativer Verfahren sowie erprobte operative Methoden im Kampf gegen das ästhetisch lästige Hautproblem.

Basische Ernährung und kosmetische Pflege

Cellulite ist auf eine signifikante Übersäuerung des Körpers zurückzuführen. Die überhöhte Ansammlung von Stoffwechselschlacken wird hierbei durch Zahntoxine, Umweltgifte oder Medikamentenrückstände ausgelöst. Auch der übermäßige Genuss säureüberschüssiger Lebensmittel, tierischer Eiweiße und der Verzehr von raffiniertem, weißem Zucker verstärken diesen Effekt. Bevor sich die Entmineralisierung im Körper zu ernsthaften Gesundheitsstörungen auswächst, sollte der Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance gebracht werden durch eine basische Ernährung. Vor allem konzentrierte, organische Mineralstoffe kurbeln die Remineralisierung sinnvoll an. Glättende Lifting-Gele und remodellierende Cellulite Cremes mit einem hohen Anteil an Coffein, Rosskastanienextrakt, Tigergras (Centella asiatica), grünem Tee, Vitamin A (Retinol) sowie die perorale Verabreichung von konjugierter Linolsäure haben sich in der kosmetischen Cellulite-Therapie bewährt.

Kontra Cellulite: Bindegewebe stärken

Die medizinische Praxis bietet heute eine Reihe von hochspezialisierten Cellulite-Therapien an, die das schlaffe Bindegewebe stärken. In Kosmetikinstituten und Hautkliniken werden langjährig etablierte Verfahren zur Behandlung der Bindegewebsschwäche angeboten. Dazu gehören beispielsweise manuelle Lymphdrainagen, in deren Verlauf durch verschiedene Grifftechniken mit wechselndem Druck das Lymphsystem aktiviert werden soll. Dabei wird außerdem angesammelte Flüssigkeit aus dem Bindegewebe geleitet. Saug-Druck-Pumpenmassagen und Ultraschall-Anwendungen schreibt man im regelmäßigen Behandlungszyklus eine ähnliche Wirkung zu. Ein Verfahren aus der ästhetischen Mesotherapie ist die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Neuerdings wird diese orthopädische Praxismethode auch bei kosmetischen Hautproblemen wie Cellulite, Narben oder Lymphödemen angewendet. Hier kommen hoch energetische, kurze Schallwellen zum Einsatz, um wichtige Stoffwechsel- und Heilungsprozesse zu aktivieren.

Die Cellulite operativ besiegen

Wenn solcherart Maßnahmen keinen langfristigen Erfolg bringen, kann ein operativer Eingriff  als Cellulite Behandlung hilfreich sein. Bei der seit mehr als 15 Jahren in Deutschland erfolgreich praktizierten Liposuktion (Fettabsaugung) wird von Schönheitschirurgen mittels schonender Feinkanülen-Technik Fett an Problemzonen abgesaugt. Dieser Eingriff erfolgt in der Regel ambulant, kann aber auch im Rahmen eines stationären Aufenthaltes erfolgen. Eine Alternative ist die sogenannte Subzision, ein neues Verfahren aus den USA. Im Rahmen dieser Methode werden verkürzte Bindegewebsstränge durchtrennt, damit die Haut sich dauerhaft glätten kann.

Mehr  Tipps gegen Cellulite und zu Cellulite Behandlung finden Sie beispielsweise auf Madame.de.