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Sport für Körper und Gehirn

Gehirnleistung und Sport
Dass regelmäßiger Sport und in den Alltag integrierte Bewegung sich positiv auf die Fitness, die Gesundheit und den Körper auswirken, ist kein Geheimnis. Tatsächlich profitiert aber auch unser Gehirn davon, wenn wir uns bewegen – ein willkommenes Resultat davon ist eine länger andauernde hohe Leistungsfähigkeit der „grauen Zellen“, die auch für einen allgemein jüngeren und fitteren Gesamteindruck sorgen kann.

Darum macht Bewegung schlau

Wenn wir uns bewegen und richtig ins Schwitzen kommen, läuft unser Organismus auf Hochtouren. Als angenehme Folge regelmäßiger Bewegung können wir fitter werden, einen strafferen und jünger wirkenden Körper erhalten und gesünder bleiben. Grund dafür ist die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Abwehrkräfte. Auch auf das Gehirn und dessen Leistungsfähigkeit wirkt sich Bewegung positiv aus: Es wird besser mit Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Dadurch sind die Gehirnzellen in der Lage, mehr zu leisten. Zudem kann die Aktivität der Gehirnzellen untereinander wesentlich ansteigen. Eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit und ein verbessertes Denkvermögen können daher Ergebnisse von regelmäßigem Sport und Bewegung sein.

Kann man dem Alzheimer „davonlaufen“?

Sportliche Betätigung und andere Bewegungseinheiten können aus diesem Grund gleichzeitig auch als Gehirntraining bezeichnet werden. Vor schwierigen geistigen Herausforderungen kann es helfen, vorab einen Spaziergang zu machen oder eine Runde Jogging zu absolvieren. Und das ist noch nicht einmal alles: Studien haben gezeigt, dass zweimal wöchentlich ausgeübte Trainings- und Bewegungseinheiten das Alzheimer-Risiko um bis zu 60 % senken können. Wer nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist fit halten möchte, sollte auf eine Kombination aus geistiger und körperlicher Betätigung sowie auf eine ausreichenden Flüssigkeitszufuhr und die richtige Ernährung setzen.

Diese Sportarten eignen sich als „Gehirntraining“

Grundsätzlich gilt: Jede Art der Bewegung ist besser als gar keine. Es muss sich nicht einmal um „richtigen“ Sport handeln – auch lockeres Spazierengehen oder Treppensteigen kann bereits ausreichen, um die Durchblutung des Gehirns und somit dessen Leistungsfähigkeit um bis zu 20 % zu steigern. Diese Bewegungseinheiten lassen sich auch in einen hektischen Alltag integrieren, der wenig Zeit lässt. Bei der Wahl der passenden Sportart sollte darauf geachtet werden, dass das Gehirn keinen starken Erschütterungen ausgesetzt ist. Schlimmstenfalls kann es sonst Schäden nehmen und das Denkvermögen dauerhaft beeinträchtigt werden. Sportarten mit gleichmäßigen, aber komplexen Bewegungen eignen sich am besten, um das Gehirn positiv zu beeinflussen. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, sich im aeroben Bereich zu bewegen – um diesen individuell zu ermitteln, kann der Arzt helfen.

Tipps und Empfehlungen

Selbstverständlich sollte die sportliche Betätigung in erster Linie eines: Spaß machen. Es ist daher wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen und sich nicht unnötig zu Höchstleistungen anzutreiben. In diesem Fall werden Stresshormone ausgeschüttet, die sich negativ auf die Gehirnzellen auswirken und den gegenteiligen Effekt bewirken. Bevor mit einer neuen Sportart begonnen wird, ist es ratsam, den Hausarzt hinzuzuziehen und das Vorhaben mit ihm zu besprechen, um eventuelle Einschränkungen oder Probleme zu thematisieren. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Bewegung auch wirklich Körper und Geist nutzt, anstatt Schäden zu verursachen.